03.09.2026

Mit der richtigen Zahnpflege und kleinen Gewohnheiten im Alltag können Sie viel für die Zahngesundheit Ihres Kindes tun. Unsere Zahnarztpraxis in Gottenheim gibt praktische Tipps für zuhause.
Kinder lieben Obst, Saftschorlen oder kleine Naschereien zwischendurch. Darin liegen oft die Herausforderungen für die Zahngesundheit. Karies entsteht nicht von heute auf morgen, sondern entwickelt sich über einen längeren Zeitraum. Umso wichtiger ist es, schon früh gute Gewohnheiten zu etablieren. Schon wenige Veränderungen im Alltag können einen großen Unterschied machen.
1. Gemeinsam Zähne putzen
Kinder lernen durch Nachmachen. Putzen Sie deshalb möglichst gemeinsam und unterstützen Sie Ihr Kind beim Zähneputzen, bis es die Bewegungen sicher beherrscht. Als Orientierung gilt: Nachputzen ist meist bis ins Grundschulalter sinnvoll.
2. Wasser als Durstlöscher wählen
Süße Getränke oder ständiges Nuckeln an Saftschorlen belasten die Zähne. Wasser und ungesüßter Tee sind die bessere Wahl und helfen dabei, die Zähne zwischen den Mahlzeiten zu schonen.
3. Naschen bewusst einplanen
Nicht die Menge allein entscheidet, sondern auch die Häufigkeit. Besser sind feste Naschzeiten als viele kleine Snacks über den Tag verteilt. So bekommen die Zähne ausreichend Zeit, sich zu erholen.
4. Die ersten Zähne ernst nehmen
Milchzähne erfüllen wichtige Aufgaben beim Kauen, Sprechen und als Platzhalter für die bleibenden Zähne. Deshalb verdienen sie von Anfang an die gleiche Aufmerksamkeit wie das spätere bleibende Gebiss.
Manchmal sind es ganz alltägliche Gewohnheiten, die das Kariesrisiko erhöhen. Dazu gehören beispielsweise das Ablecken des Schnullers, das Einschlafen mit der Nuckelflasche oder das Auslassen des abendlichen Zähneputzens. Solche Situationen lassen sich oft mit kleinen Veränderungen vermeiden – ganz ohne großen Aufwand.
Auch bei sorgfältiger Zahnpflege zuhause lohnt sich der regelmäßige Besuch beim Zahnarzt. Dabei können wir die Entwicklung der Zähne beobachten, erste Veränderungen früh erkennen und Sie individuell zur Zahnpflege Ihres Kindes beraten. So lassen sich viele Probleme vermeiden, bevor überhaupt Beschwerden entstehen.